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Celexon Home-Cinema Frame

Auch bei Leinwänden gibt es natürlich ein riesiges Angebot, so dass auch hier die Auswahl sehr schwer fällt. Es gibt Leinwände zum herunterlassen, zum Aufstellen wie man es noch von damaligen Dia-Abenden kennt oder als feste Rahmenleinwand, also ähnlich einem Ölbild mit Bilderrahmen.

Die gängigen Filmformate sind heutzutage ja 16:9 oder 21:9 ("Cinemascope"). Leider sind viele Filme auf DVDs oder BluRays im Cinemascope-Format aufgenommen, so dass man sich auch über eine "Maskierung" für die Leinwand Gedanken machen sollte. Bei einer 16:9 Leinwand ergibt sich damit oben und unten ein freier Balken, auf die der Film dann nicht projiziert wird. Um dennoch einen schönen Kontrast um den Film zu erreichen, sollte man hier oben und unten eine Maskierung anbringen. Selbstverständlich gibt es deshalb auch Leinwände mit automatischer Maskierung - aber die sind entsprechend teuer. Bei meiner Leinwand ergibt sich oben und unten ein ca. 20cm breiter "Balken". Ich hab mich dann nach einigen Monaten noch entschieden eine Maskierung zu bauen. Dazu hab ich aus mehreren Sperrholzplatten mit der Breite 20cm zwei 3 Meter lange "Bretter" zusammengeklebt und geschraubt. Diese haben wir dann mit schwarzem Velour-DC-Fix bezogen (wie auch die Fensterbänke). Oben wird die Maskierung nun mit Winkeln an die Leinwand gehängt. Der untere Teil steht auf dem Center-Speaker und wird links und rechts am Leinwandrahmen mittels schwarzem Klettband fixiert. Bei einem 16:9 Film oder beim Fernsehen nehmen wir die Maskierung nun einfach ab und legen sie auf den Boden. Eine Maskierung bringt bei einem 21:9 Film definitiv einen besseren Kontrast und sollte daher wirklich vorhanden sein!

Da ich eine große Wandfläche zur Verfügung habe und auch der Sitzabstand ausreichend ist, habe ich mich für eine Rahmenleinwand der Größe 3,00m x 1,69m (ca. 135 Zoll) von Celexon entschieden. Weiterhin entscheidend bei einer Leinwand ist der "Gain-Faktor", also die Angabe der Fähigkeit Licht zurück in den Raum zu reflektieren - und zwar nicht nur zentral sondern auch in die Seitenbereiche. Ansonsten ist das Bild für seitlich sitzende Zuschauer schwer zu erkennen. Meine Celexon Rahmenleinwand hat einen Gain-Faktor von 1,2 - ein guter Wert.

Zum optimalen Größenverhältnis Sitzabstand / Leinwandgröße wird auch viel diskutiert. Ist die Leinwand zu groß, bzw. der Sitzabstand zu klein, wird es anstrenged Filme zu sehen. Ist die Leinwand zu klein oder der Sitzabstand zu groß, kommt kein Kino-Feeling auf.

Für Fernseher gilt die Fausformel "Bildschirmdiagonale mal 2,5 = optimaler Sitzabstand". Das wären bei mir dann 8,63m also hätte ich eigenltich eine kleinere Leinwand nehmen müssen. Aber eine Leinwand ist kein Fernseher und ein Heimkino ist kein Wohnzimmer. Also lasst Euch nicht durch diese Faustformel irritieren. Meine erste Sitzreihe befindet sich im Augenabstand von 3,80m und meine zweite bei 4,80m. Ich persönlich empfinde die vordere Sitzreihe sogar noch als optimal. Es kommt halt Kino-Feeling auf - aber ohne dass es anstrengend wird.

Das Verhälnis meines Sitzabstandes zur Leinwand-Diagonale ist also 3,80m / 3,44m = 1,1 für die erste Reihe und 4,80m / 3,44m = 1,4. Weiter dürfte die 2. Sitzreihe aber auch nicht entfernt sein, finde ich.

Daraus kann ich folgern, dass der optimale Sitzabstand in einem Heimkino mit Leinwand in etwa bei 1,1 - 1,4 facher Länge der Leinwanddiagonalen liegt.

Ich habe schon gelesen, dass die Unterkante der Leinwand ca. 1,25m über dem Boden sein sollte. Das halte ich für falsch, dann muss man bei einer großen Leinwand nach oben sehen, wenn man im Sessel sitzt. Die Mitte der Leinwand sollte wenn möglich auf Augenhöhe sein - das ist meine Meinung! Das gilt übrigens auch für die Frontspeaker - wenn möglich auf Ohrhöhe... :-)

Das Datenblatt der Leinwand zum Download und hier noch weitere Infos zum Download.

MeisenmaxX  | info[at]meisenmaxx{dot}de